Zufit Simon CV-pdf

Produktionen: Ich(a) 2011, Ge-Schichten 2011, Wild-Thing 2010, insich 2009, ADOM MODULATIONS 2008, Meine Mischpuche 2008, fleischlos 2005, Stille und Verbissenheit 2005

Ich(a)

Ich. Ich was? Ich.
Eine Reise zu den Unentscheidbarkeiten

Eine Tanzperformance

Zufit Simon  - Konzept, Tanz und Choreographie
Carlos Bustamante - Video 
Inka M. Paul  - Dramaturgie
Robert Merdzo  - Komposition
Lichtdesign - Michael Kunitsch
Tal  Shacham - Kostüm  
Foto - Udo Hesse
Dietrich Oberländer - Produktionsleitung

Produktion: artblau Tanzwerkstatt 

Gefördert mit Mitteln des "Hauptstadtkulturfonds" Berlin und Land Niedersachsen

In "ich(a)" steht das Spannungsverhältnis zwischen Selbstwahrnehmung und der Suche nach einer Identität im Mittelpunkt. Unsere Sicht auf uns wird vielleicht am subtilsten dominiert durch den Einfluss der Medien, die uns in vielfältiger Weise vorführen, wie wir als Frau oder als Mann zu sein haben. Das Auge der Kamera fungiert daher in "ich(a)" als Beobachter, Kontrolleur aber auch Partner in der Auseinandersetzung einer Frau mit ihrem Selbst, mit ihrem Körper, ihrer Ausstrahlung.

Dank an: tanztendenz münchen, phase 7, Uferstudios Berlin, Jerry, Conny und Barbara.

Video: http://tanzforumberlin.de/trailer369.php

GE-SCHICHTEN

Ausgehend von Körpergefühl und -verhalten steht in GE-SCHICHTEN das Spannungsverhältnis zwischen der Selbstwahrnehmung und der Suche nach einer (geschlechtlichen) Identität im Mittelpunkt. Unsere Sicht auf uns wird vielleicht am subtilsten dominiert durch den Einfluss der Medien, die uns in vielfältiger Weise vorführen, wie wir als Frau oder als Mann zu sein haben. Das Auge der Kamera fungiert daher in GE-SCHICHTEN als Beobachter, Kontrolleur aber auch Partner in der Auseinandersetzung einer Frau mit ihrem Selbst. Ein “Solo mit Kamera”.


Zufit Simon - Tanz und Choreographie
Carlos Bustamante - Video 
Inka M. Paul - Dramaturgie
blackhole-factory - Komposition
Dietrich Oberländer - Produktionsleitung 


Produktion: artblau Tanzwerkstatt
Gefördert durch das Land Niedersachsen und der Kunststiftung NRW

Foto: Udo Hesse

Wild Thing

von Zufit Simon und Alexander Grebschenko

Der Ausgangspunkt für die Arbeit "Wild Thing" war das Thema Notwendigkeit.
Die Notwendigkeit von Musik zum Tanz, oder umgekehrt die Notwendigkeit von Tanz zu Musik.
Die zwei Kunstbereiche können ohne einander existieren, aber was bringt sie zusammen, wo ist der Verbindung oder Notwendigkeit zu Klang und Körper?
Die Musik ist so gestalten, dass sie zwei Situationen schafft: einerseits eine triviale (ein Zitat aus der Popmusik, in der Tanz nur eine Reaktion auf die Musik sein kann, egal ob bestätigend oder negierend), und anderseits eine Fläche (ein sehr reduziertes Klangmaterial aus regelmässigen Impulsen), die dem Tanz ermöglicht klanggestaltend in die Musik einzugreifen.
So ist die Musik nur sekundär das, was aus dem Lautsprecher kommt - die "eigentliche" Musik beginnt als raumakustisches Ereignis erst in der Wechselwirkung mit dem Tanz. Dabei sind Klangerzeuger (Lautsprecher) und der bewegten menschlichen Körper für die musikalische Gestaltung gleichwertig.


Konzept: Zufit Simon und Alexander Grebtschenko
Tanz: Zufit Simon
Sound: Alexander Grebtschenko / Jimmy Hendrix

Produktion: artblau Tanzwerkstatt, Dank an das Studio für Elektronische Musik und Akustik der Musikhochschule Freiburg

Foto: Udo Hesse

ADOM MODULATIONS

Adom steht im Hebräischen für Rot, "Dam" meint Blut, "Adam" heißt der erste Mensch und "Adama" ist die Erde.
Alle vier Begriffe bilden ein wichtiges Bezugsfeld. Adom ist ein choreografisch dichtes, hoch musikalisches Duett,
das zwei feingliedrige Körper in ein Netz aus komplexen Bewegungsfiguren spannen. Die Körper streben nach
dem aufrechten Gang, straucheln, wanken, den Absturz ins Bodenlose vor Augen.

CHOREOGRAFIE: ZUFIT SIMON
TANZ: ZUFIT SIMON, BRIT RODEMUND
MUSIK: NACKT "Zufit Piece 1", SCREEN 1, Emre Sevindik "adom by"

PRODUKTION: artblauTanzwerkstatt
GEFÖRDERT IM RAHMEN EINER KONZEPTIONSFÖRDERUNG DES LANDES NIEDERSACHSEN UND DER TANZNACHT BERLIN’ 08.

Fotos: Udo Hesse

Meine Mischpuche

In jeder Familie gibt es fragile Beziehungen. Jeder Mensch hat zu einem Mitglied seiner Familie ein spezielles Verhältnis. Für jeden gibt es einen sensiblen Punkt, der schon bei leichtem Druck eine Gefühlexplosion auslösen kann.
Die israelischstämmige Tänzerin und Choreografin Zufit Simon lebt seit zehn Jahren in Berlin.
Ausgangspunkt für Simons Choreografie war die Frage, wie Emotionen und Entscheidungen von Vorfahren weiter vermittelt werden und das eigene Leben der Nachkommen beeinflussen.
Geleitet von der Frage wie ihre Familiengeschichte ihre eigene Identität und Charakter prägten und bestimmten, befragte Zufit Simon die letzten drei Generationen ihrer Familie - Großeltern und Eltern, deren Geschwistern und Nachkommen - nach ihren Erfahrungen in und mit Deutschland. 
Auf der Bühne wird sie gemeinsam mit den TänzerInnen Julieta Figueroa und Philip Bergmann eine Kettenreaktion der Abhängigkeit inszenieren.



Konzept & Choreographie: Zufit Simon
Tanz: Zufit Simon, Julieta Figueroa, Philip Bergmann
Fotos: Udo Hesse
Sound: blackhole-factory
Licht: Andreas Harder
Bühnenbild: JOM & Zufit Simon
Kostüme: Linn Annen
Produktionsleitung: Dietrich Oberländer

Produktion: Zufit Simon, artblau-Tanzwerkstatt und Sophiensaele.

Gefördert aus Mitteln des Hauptstadtkulturfonds und dem Land Niedersachsen.


Fotos: Udo Hesse







insich

von Zufit Simon


Die physische Auswirkung des Lachens spiegelt sich in unserem Körper, die Bauchmuskeln arbeiten, der Atem geht schneller, die Gesichtsmuskeln werden aktiviert und die Lippen dehnen sich aus bis zu den Ohren, wo sie in einem Lächeln enden. Was bringt uns zum Lachen, was macht uns glücklich, wie lange hält dieses Glücksgefühl an, ist es nur ein Moment oder dauert es eine Zeitlang an, ist der Einfluss intern oder extern, was für Systeme und Hilfsmittel nutzen wir um diesen Gemütszustand zu erreichen, ist er real?
Der Versuch diesen emotionalen Gemütszustand durch einen physischen Seinszustand zu erreichen könnte gelingen oder auch scheitern.
Eine echte Fälschung, eine Fälschung des Echten, eine Fälschung, die echt sein könnte, aber die Tatsache, dass sie gefälscht wird, könnte sie echt werden lassen.


The physical effect of the laugh reflects  on our body,  the stomach muscles are working, the breath is getting quicker, the face muscles are been activate and the lips are stretching themselves  toward the ears, which is  ending  with  a smile. What makes us smiling, what makes us happy, for how long does the happiness  goes on, is it a moment or duration, is it internal influence or external, what kind of systems and tools are we using to get to this stat of mind, is it real ?
The attempt  to get to this state of mind of emotions thru the physicality of state of being, could lead to a success or fail. 
A real fake, a fake of the real, a fake that could be real, but the fact of faking it, could bring it to become real. 





Concept and Choreography: Zufit Simon
Dance: Elik Niv and Zufit Simon
Light: JOM
Video Carlos Bustamante
Photo Udo Hesse
Sound Emre Sevindik

Production artblau-Tanzwerkstatt und Zufit Simon with support of Kulturbüro der Landeshauptstadt Hannover, Land Niedersachsen and Fonds Darstellende Künste

Elik Niv -Short CV

Born in Israel 18.2.1978 in Shavey Zion village, studied dance in Sadana Performing Atrs School - Kibbutz Gaaton & Talma Yalin,
been working in Israel since 2002 with several choreographers as Susanne Linke, Josef Tamim , Rami Levi and company's as DeDe Dance , Moza and Vertigo
moved to Berlin in 2005 ,been working as free lancer in Berlin ,collaborating with choreographers as Efrat Stempler , Mirela Waingarten , Nir De Volff , Toula Limnaios, Costanza Macras - Dorky Park and guest performer in Oldenburg Staats Theater
Lives in Tell - Aviv/Berlin working as performer and dance teacher

fleischlos

Die Idee der Bewegungen entstand aus der Beobachtung alltäglichen Situationen allein und mit Anderen. Welche Form und Art der Selbstbeobachtung und -überwachung meiner Verhaltensweisen hat welche bewussten und unbewussten Bewegung zur Folge.

Mein Körper folgt bewussten und unbewussten/intuitiven Reaktionen, die sich zu komplexen Bewegungen entwickeln und so eine Ganzheit herstellen.

Choreographie, Tanz : Zufit Simon

Licht/Sound: JOM

ca. 14 Min.

Produktion: artblau Tanzwerkstatt, Braunschweig
Prem. 12. Okt. 04

eine 5 Min. Version dieser Arbeit erhielt den 3ten Preis Solo-Tanz-Wettbewerb, Leipzig, EuroScene 2005

gefördert durch das Land Niedersachsen im Rahmen einer Konzeptionförderung

Foto: Udo Hesse

Stille und Verbissenheit

von Anja Hempel

Zufit bot mir an, ein Solo für sie zu machen. Da ich Soli bisher nur eingesperrt mit mir allein kreiert habe, war ich erstmalig mit der Grenze dessen konfrontiert, was meine Interpretin zeigen kann oder will. Die Frage stellte sich, welches Attribut zur Schau gestellt wird : das, was die Tänzerin zu haben meint, oder, was die Choreographin zu sehen glaubt ; worauf einigt man sich, welche gemeinsame Identität läßt sich kreieren.

Es galt auch nicht nur die rein choreographische Frage "wie kann ich neue Formen finden" sondern jetzt "wie finde ich neue Formen für Zufit", das heißt, eine Sprache, die Zufits Körper herausfordert. Es ging außerdem darum, weniger zu wollen, nichts theoretisches auszuprobieren, sondern an dem Konkreten dieses anderen Menschen zu bleiben. Ziel war, ein Stück Seele einzufangen, oder das was ich dafür halte : diese Zufit eigene Kombination aus Verhaltenem, Zartheit, aufflackerndem Willen, Zorn und stiller Verbissenheit.

Choreographie: Anja Hempel

Tanz: Zufit Simon

Musik: François Sarhan / Streichquartett "Bobok" 3ter Satz

Produktion: artblau - Tanzwerkstatt

gefördert durch das Land Niedersachsen im Rahmen einer Konzeptionförderung

Prem. 12. Okt. 04 Tanzfabrik Berlin